Von  |  03.10.2016  | Netzcode: 5077981
Neustadt/WN

OWZ am Wochenende: "Gemütliche Dröhnung"

„Firehouse“-Festival geht am Samstag, 8. Oktober, in die 13. Runde

Neustadt/WN. Wer es musikalisch gerne hart und heftig mag, muss nicht zwingend zu renommierten Festivals und Konzerten in größeren Städten ausrücken. Fans lauter Mucke können sich die Dröhnung auch in gemütlicher und beschaulicher Atmosphäre geben: Das Firehouse-Festival in Neustadt/WN punktet seit Jahren genau mit diesen Vorzügen, bietet aber gleichzeitig erstklassige musikalische Qualität.

"Path of Destiny" (Bild) sind zusammen mit
"Path of Destiny" (Bild) sind zusammen mit "Groovenom" die Hauptattraktion des diesjährigen Firehouse-Festivals. Bild: hfz/Path of Destiny
Wer es musikalisch gerne hart und heftig mag, muss nicht zwingend zu renommierten Festivals und Konzerten in größeren Städten ausrücken. Fans lauter Mucke können sich die Dröhnung auch in gemütlicher und beschaulicher Atmosphäre geben: Das Firehouse-Festival in Neustadt/WN punktet seit Jahren genau mit diesen Vorzügen, bietet aber gleichzeitig erstklassige musikalische Qualität.

Für 2016 hat Hauptorganisator Martin Beutler einmal mehr ein außergewöhnliches Programm auf die Beine gestellt, das die Headbanger allerorts mit der Zunge schnalzen lässt. Fünf Bands steigen am Samstag, 8. Oktober, im Feuerwehrhaus an der Adolf-Kolping-Straße 7 auf die Bühne. „Wir haben auch heuer zwei absolute Highlights im Programm“ schwärmt der musikalische „Firehouse“-Chef.

Zum einen sind das „Groovenom“ aus Dresden. „Die machen schwer angesagten Death-Pop und haben in diesem Jahr sogar auf dem ,Full-Force-Festival’ gespielt.“ Auch die Fachzeitschrift „Metal Hammer“ sei schon auf die Sachsen aufmerksam geworden und habe sie ausführlich interviewt. „Außerdem ziehen die eine irre Bühnenshow ab“, weiß Beutler.

Zum anderen stehen „Path of destiny“ auf der Bühne des Neustädter Feuerwehrhauses. Die Thüringer seien ebenfalls schon von den Machern renommierter Festivals (Metalfest, Rock im Betonwerk) gebucht worden und hätten heuer einen Vertrag bei dem stetig wachsenden Independent-Extrem-Metal-Label „Apostasy Records“ unterzeichnet. Hier die Bands von „Firehouse XIII“ im Überblick:
GROOVENOM
(Modern.Death.Pop)
Am Szenehimmel der modernen Metalmusik strahlt seit Sommer 2014 ein neuer, heller Stern: „Groovenom“. Das Sextett aus Dresden verfolgt musikalisch eine klare Vision: Stylisch, rhythmisch, heavy und vor allem tanzbar – „Groovenom“ schaffen den Spagat zwischen Deathcore und Popmusik.

Die Sachsen, die für ihre spektakulär choreographierten Live-Shows bekannt sind, spielten bereits zusammen mit Bands wie „Deadlock“, dem letztjährigen Headliner von „Firehouse“, „Desasterkids“, „Placenta“ oder „Fall Of Gaia“. Sie sind längst kein Szene-Geheimtipp mehr.

Im April diesen Jahres haben „Groovenom“ ihr zweites Studioalbum veröffentlicht. Hier setzen sich die Musiker sarkastisch mit der wachsenden Intoleranz und Gleichförmigkeit der Metalszene auseinander und stilisiert sich provokant als letzte Hoffnung einer Jugend, die nur noch in Schubladen denken kann.Musikalisch beinhaltet der neue Silberling diverse Spielarten der modernen Popkultur: Bretthartes Downtune-Riffing, derbe Breakdowns, brachiale Growls und virtuoses Drumming treffen auf Technobeats, poppige Singalongs, Rap-Passagen und stadiontaugliche Gitarrensoli.

PATH OF DESTINY
(Melodic Deathmetal)
Die fünf Mitglieder der Band aus Saalfeld (Thüringen) kochen seit jeher ihr eigenes Süppchen, bestehend aus harten Melodic-Death-Metal-Riffs und einer Prise orchestraler Einschübe. Die Songs vereinen die besten Bestandteile dieser Musikstile zu einem brutalen, aber dennoch melodiösen Ganzen. Neben der symphonischen Untermalung und schnellem Schlagzeugspiel zeichnen „Path of Destiny“ zweistimmige Gitarrenläufe und kräftige Hooklines aus.
In diesem Jahr veröffentlichte die Band ihr erstes Album „Dreams in Splendid Black“. Auf der Bühne punktet die Band durch ihre Interaktion mit dem Publikum – für gutes „Metaltainment“ ist also immer gesorgt, wenn „Path of Destiny“ loslegen.

EXCAGE
(Hard-Rock, Metal, Nu-Metal, Rock)
„eXcage“ aus Neustadt/WN und Weiden besticht durch eine Mischung aus Heavy und New Rock mit leichten Gothic-Einschlägen, harten Gitarrenriffs und melodiösem weiblichen Gesang. Oder, um es einfach auszudrücken: Hervorragender geradliniger Krach mit kontrastierender, schöner Frauenstimme, bei der echt was dahintersteckt.

THE STYX
SHIPPING SOCIETY
(Progressive Dark/
Black Metal)
Entstanden aus einer tiefverwurzelten Liebe zur Musik, reflektiert sich im Schaffen der Band aus dem Fichtelgebirge ihr musikalischer Hintergrund, der zwischen den konservativen Wurzeln des extremen (Black) Metals und den Ursprüngen des modernen Rocks zu suchen ist. Hauptziel der Gruppe ist es, „dem Ganzen“ durch eine eigene Sichtweise beziehungsweise eine Uminterpretation gängiger Stilelemente neues Leben einzuhauchen.

Dass sich diese angestrebte, individuelle Note dabei auch auf Band-Outfit, lyrische Untermalung und Design auswirkt, steht in diesem Zusammenhang ebenso außer Frage wie auch die Tatsache, dass sich die Band bei der Umsetzung dieses Ziels keinen – wie auch immer gearteten – Genregrenzen unterworfen fühlt.

TRAVESTY
(Thrashiger, dunkler und progressiver Edelstahl, geschmiedet in den Feuern der Oberpfalz)
Erst seit Ende 2014 eröffnen „Travesty“ das metallische Feuer. Der erste Auftritt folgte im Sommer 2015, im Juli diesen Jahres nahmen die Jungs ihr erstes Album mit dem Titel „Dark Above – Sun Below“ auf. Hier trifft thrashige Härte auf melodische Einflüsse des Power Metals und progressive Songstrukturen.

Die Band bewegt sich im Fahrwasser von Metallica („…And Justice For All“-Phase), „Iron Maiden“ und den frühen „Flotsam & Jetsam“, mit dem einen oder anderen Ausflug in „Anacrusis“- oder „Reverend-Bizarre“-Gefilde.

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