Von Bürgerreporter/in Petra Scharf  |  19.04.2012  | Netzcode: 3214285 Beitrag einer OWZ-Bürgerreporter/in
Amberg

Reaktion im Notfall –Wiederbelebung leicht gemacht

Fortsetzung der Vortragsreihe Ratgeber Gesundheit

Bild zu Reaktion im Notfall –Wiederbelebung leicht gemacht
Dr. Stefan Schmid, Leitender Oberarzt Intensivstation und Tobias Meindl, Leiter des Betreuungsteam für kritisch kranke Patienten außerhalb der Intensivstation.
Jeder der hierzulande den Führerschein absolviert hat, hat ihn schon einmal gemacht: den Erste-Hilfe-Kurs. Dennoch ist es für viele ein absoluter Albtraum als Ersthelfer zu einem Notfall, zum Beispiel einem Herz-Kreislaufstillstand hinzu zu kommen und nicht so recht zu wissen, womit man beginnen und was man tun soll.

130.000 Menschen sterben in der Bundesrepublik jährlich durch plötzlichen Herztod. Sie sterben einen weitgehend vermeidbaren Tod. Denn die Überlebenschance liegt bei 75 Prozent, wenn innerhalb von wenigen Minuten eine Wiederbelebung durchgeführt wird.

Aus diesem Grund setzt das Klinikum seine Vortragsreihe Ratgeber Gesundheit am 26. April 2012 gegen 18 Uhr mit einem Beitrag zum Thema: „Reaktion im Notfall – Wiederbelebung leicht gemacht“ fort. Referenten sind Dr. Stefan Schmid, Leitender Oberarzt Intensivstation und Tobias Meindl, Leiter des Betreuungsteam für kritisch kranke Patienten außerhalb der Intensivstation.

Sie informieren darüber, wie man im Notfall richtig handelt, geben Tipps und führen mit Interessierten praktische Übungen durch zur Benutzung und Handhabung der AEDs - Automatisierte (computergesteuerter) Externe Defibrillatoren, die in der Lage sind den Herzrhythmus eines Menschen genau zu analysieren und falls erforderlich, den Ersthelfer zu den notwendigen Maßnahmen anleiten.

AEDs, wie sie mittlerweile in der ganzen Stadt Amberg Verbreitung gefunden haben, sind für die unproblematische und sichere Bedienung durch Ersthelfer entwickelt. Eine Anleitung und Übungen an einem AED sind sinnvoll, auch wenn ein AED sogar von Kindern bedient werden kann, schon alleine, um betroffenen Personen, die in die Rolle des Ersthelfers kommen die Angst zu nehmen etwas falsch zu machen. Aus diesem Grund möchten wir möglichst viele Interessierte auffordern zum Vortrag mit praktischen Übungsmöglichkeiten zu kommen und diese Gelegenheit zu nutzen.

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